Inhalt

Kommentare

  • Waldboden

    In unser aller Bewusstsein sind Waldböden meistens »einfach da« – selten nur, in ganz wenigen Momenten, nehmen wir sie wirklich wahr: wenn wir das weiche, schwingende Nadelbett des Waldbodens beim morgendlichen Jogging unter unseren Füßen spüren; wenn wir nach einem Regenguss den ganz besonderen, erdigen Geruch des Waldbodens aufnehmen; wenn die Früchte des Waldbodens der Kartoffelsuppe oder dem Risotto durch die Beigabe von Steinpilzen oder Trüffeln die feine Note verleihen.

  • Kontrollierte Metamorphose - vom Holz zur Kohle

    Motorradfahrer kennen die qualmenden Kohlemeiler in der Nähe der »Kalten Kuchl« direkt neben der von ihnen gern befahrenen Straße. Die Langmeiler sind einzigartig, sonst kennt man Rundmeiler. In dieser Region - Rohr im Gebirge, Gutenstein und Michelbach - befindet sich die Hochburg der österreichischen Köhlerei. Im Ennstal soll es auch noch welche geben, so genau wissen es nicht einmal die Köhler selbst.

  • An der Baumgrenze – Die Talente der Zirbe

    Wo auch immer man sich in den Alpen bewegt, der Übergang vom Bergwald zur waldfreien Höhenstufe ist eine markante Lebensraumgrenze, ein Bereich, der im Fachjargon zu Recht als Kampfzone bezeichnet wird. Höher als alle anderen Baumarten steigt in den Innenalpen die Zirbe oder Arve (pinus cembra) und wagt sich in Bereiche vor, in denen andere Gehölze kaum mehr Überlebenschancen haben.

  • Brennholz aus dem Tankwagen

    Einer der wichtigsten Punkte bei der Planung eines Hauses ist die Festlegung auf ein kostengünstiges, komfortables und möglichst ökologisches Heiz- und Warmwasseraufbereitungssystem. Lagermöglichkeiten für den Brennstoff sind einzukalkulieren. Neben dem Bauherrn und dem Planungsbüro ist dabei auch der Installateur ein Entscheidungsträger, der möglichst früh eingebunden werden sollte.

  • Holz - »ja natürlich«

    Holz ist ein ökologisches Material, das in der umweltfreundlichsten Fabrik, dem Wald laufend nachwächst. Aufgrund der Imagekampagne »Holz ist genial« ist mittlerweile dem österreichischen Konsumenten bewusst, dass in den heimischen Wäldern mehr Holz zuwächst als genutzt wird.

  • Papier – ein Spiegel der Gesellschaft

    Als unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags steigt mit dem Wohlstand und einem zunehmenden Hygiene- und Umweltbewusstsein auch der Einsatz von Papier, das eine wesentliche Grundlage von Wohlstand ist und Ausdruck hoher Kultur.

  • Oh Tannenbaum ...

    Die Tanne ist in Mitteleuropa eine ökologisch besonders wichtige Mischbaumart. Mit ihrer starken Pfahlwurzel erschließt sie tiefere Bodenschichten als die Fichte und widersteht besser dem Sturm. Sie kann in ihrer Jugend jahrzehntelange Überschirmung ertragen und ist ein unentbehrliches Glied in mehreren wichtigen natürlichen Waldgesellschaften.

  • Waldfläche als Grundlage des Einkommens

    Das wichtigste Produktionskapital der Land- und Forstwirtschaft ist der Boden. Die Basis für das Familieneinkommen ist somit die Fläche. Zahlreiche Dienstleistungen können von den Waldbauern daher auch nur flächenbezogen angeboten werden. Dies sind vor allem die Bereiche der jagdlichen Nutzung, der Erholung (z.B. vertraglich ausgewiesene Mountainbikerouten), der Trinkwasserbereitstellung oder des Erosionsschutzes.

  • Der unterschätzte Wald

    In der »Fabrik« Wald vollzieht sich tagtäglich ein Wunder, ohne es mit den Augen sehen oder Ohren wahrnehmen zu können: Es ist das Wachsen der Bäume, der Aufbau von Holz, aus den einfachen Zutaten Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid. Diesem wunderbaren Produkt begegnen wir in einer beachtlichen Baumartenvielfalt, aber eine entsprechende Wertschätzung bei den Holzanwendern fehlt.