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Mythen und Legenden ums Holz

Mythen und Legenden

Holz ist mehr als nur ein Baustoff. Um Holz ranken sich mythologische Geschichten und Legenden. Der Baum ist ein Symbol für Leben und in jedem Brauchtum verankert. Aus den naturverbundenen Kult wurden gewisse Aspekte auf die tagtäglichen Sorgen um Ernte und Wohnen übertragen. So entstanden Regeln zu Holzgewinnung und Verarbeitung - meist um eine besondere Qualität zu erreichen. Auch den Mondphasen werden Beeinflussungen zugeschrieben. Sie stehen in engem Zusammenhang mit Schlägerungs- oder Trocknungsregeln. Hier eine kleine Sammlung mit Zitaten und Sprüchen zum Thema Holz.

»Hier ist ein Werkstoff, der natürlichste von allen, dessen Anblick, dessen Geruch, dessen Dasein erfüllt ist von den Kräften des Werdens und Wachsens. Noch in dem letzten rauen Brett wissen wir die Kraft des Waldes, genährt von den Säften der Erde und erfüllt von der Sonne des Himmels. Die Spuren der Jahre und Gezeiten trägt dieser Werkstoff in feinen Linien und Zeichnungen an sich, und indem er uns schützend und wärmend umgibt, legt er ständig Zeugnis ab von der verschwenderischen Güte der Schöpfung.«
H. Grohmann

»Das ist etwas Geheimnisvolles. Kommt es daher, dass Holz, ob auch noch so behauen und gestutzt und gehobelt, irgendwie lebendig bleibt? Es hat gelebt, wie ein heimliches Etwas in uns noch immer lebt. Und man beachte, wie selten man bei Menschen, die mit Holz zu schaffen haben, einem unglücklichen, verbitterten Gesicht begegnest.«
J.B. Priestley, Schriftsteller

»Jedes Stück Holz stammt vom Baum und wir Menschen brauchen die Bäume, um auf diesem Planten zu überleben. Die Seele der Bäume lebt im Holz weiter. Holz ist beseelt ist kein totes material. Wenn ich mit Holz etwas gestalten will, dann achte ich darauf, diese versteckte Seele des Baumes sichtbar zu machen.«
Efthymios Warlamis, Holzdesigner

»Holz ist nur ein einsilbiges Wort, aber dahinter steckt eine Welt von Märchen und Wundern.«
Theodor Heuss, ehemaliger dt. Bundespräsident

Weitere Informationen:
www.wald.at

»Vor den Eichen sollst du weichen,
vor Fichten sollst du flüchten,
auch Weiden sollst du meiden,
doch Buchen sollst du suchen.«