Die denkmalgeschützte Kohlenlagerhalle von 1926 im wildnishaften Park Jardin Sauvage besteht aus zwei Teilen, die ein gemeinsames Holzdach tragen. Der eine ist ein Raumtragwerk aus Schwarzstahl, das auf lediglich vier Stützen fußt, der andere ein größerer Abschnitt mit drei Stützenreihen, auf denen eine zarte und unbehandelte Rund- und Kantholzkonstruktion ruht. Das historische Tragwerk wurde mittels neonroter Zugstangen ertüchtigt, die originalen Tonziegel der Dachdeckung wurden durch 20.800 Glasziegel ergänzt. Von 2013 an wurde das ehemalige Industriegelände von zwei Besetzergruppen bespielt, die nun öffentliche Halle ist mit 118 Meter Länge ein wichtiges Element des neuen Quartiers Koch-Areal und dient als gedeckter Freiraum und Ort für Veranstaltungen.



