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Zum Selbermachen

Kleiderständer Gard

Michael Hausenblas
Erschienen in
Zuschnitt 48: Holzfasern
Dezember 2012, Seite 27

Gutes Design zum Nachbauen: Zuschnitt bat den Gestalter Robert Rüf, einen ­Gebrauchsgegenstand zu entwerfen, der alles in allem nicht mehr als 100 Euro an Material kosten darf. Rüf fuhr in den nächsten Baumarkt und kaufte Holz, Schrauben und Holzbohrer ein. Herausgekommen ist sein Kleiderständer Gard.

Robert Rüf, geboren 1981, stammt aus dem Bregenzerwald, studierte Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst Wien und ist längst fixer Bestandteil der österreichischen Designszene. Zu seinen Kunden zählen unter anderen A. E. Köchert Juweliere, Dür Naturholzmöbel, J. & L. Lobmeyr, das Wien ­Museum und die Wirtschaftskammer Wien. Die Formensprache des Designers zeichnet sich durch einen ruhigen, feinen und reduzierten Zugang aus. Erst auf den zweiten Blick, vor allem bei näherer Betrachtung von Rüfs Detaillösungen, entdeckt man das wirklich Überraschende und Neue an seinem Design.
www.robertruef.com

 

Benötigtes Material

Fichte Flachleiste 40 x 25 mm:
2 x 1.500 mm, 2 x 445 mm
Fichte Flachleiste 60 x 25 mm: 1 x 1.350 mm
Fichte Rundstab 20 mm: 1 x 1.350 mm

Schrauben:
Spax Senkkopf M4 x 45 mm: 4 Stück
Spax Senkkopf M2 x 16 mm: 2 Stück
Maschinenschraube Senkkopf M5 x 60 mm: 2 Stück
Mutter M5: 2 Stück; Beilagscheibe: 2 Stück

Materialkosten gesamt: ca. Euro 42,–

Benötigtes Werkzeug

Handbohrmaschine
Holzbohrer 2 mm, 5 mm und 20 mm
Schraubenzieher, Schraubenschlüssel
Tischlerwinkel, Maßband und Bleistift

Fotos:

© Robert Rüf

Text

Michael Hausenblas
Mitarbeiter der Tageszeitung Der Standard

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