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Was ist der CO₂-Footprint?
Der CO₂-Footprint beschreibt die Summe des verursachten CO₂ und kann für Individuen, Länder, Branchen, Unternehmen oder Produkte berechnet werden. Dabei werden die vollständigen Lebenszyklen – von Rohstoffgewinnung über Herstellung und Transporte bis zu Gebrauch und Entsorgung – erfasst.

Der bewirtschaftete Wald kann mehr

Im Gegensatz zu einem sich selbst überlassenen Wald, in dem sich CO₂-Bindung und CO₂-Ausstoß langfristig die Waage halten, senkt der bewirtschaftete Wald CO₂ in erheblichem Ausmaß. Und durch nachhaltige Bewirtschaftung wächst der Wald stetig. Pro Sekunde entsteht ein Kubikmeter Holz, in dem eine Tonne CO₂ gebunden ist.

Bewirtschaftung renoviert den Wald und senkt CO₂

Österreichs Wälder sind das Produkt jahrhundertelanger Pflege und Nutzung durch den Menschen. Ein strenges Forstgesetz gibt die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung vor. Oberstes Gebot: Es darf nicht mehr geerntet werden als nachwächst. Darum nimmt der Holzvorrat in unseren Wäldern auch stetig zu. Alte Bäume werden entfernt, bevor sie beginnen zu verrotten und CO₂ abzugeben. Das schafft Licht und Raum für neue Bäume, die so schneller wachsen und wieder aktiv CO₂ einfangen. Im entnommenen Holz bleibt der Kohlenstoffspeicher über seine gesamte Verwendungsdauer bestehen. Zugleich werden mit dem verwendeten Holz andere Stoffe, die CO₂ verursachen würden, ersetzt. Wird Holz energetisch genutzt, wird das gebundene CO₂ wieder frei. Durch die Substitution fossiler Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas wird der CO₂-Haushalt in der Atmosphäre entlastet.

In Österreichs Wäldern stehen rund 3,4 Milliarden Bäume. Im Holz der Bäume und im Waldboden sind insgesamt 800 Millionen Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Das entspricht rund 3 Milliarden Tonnen gebundenem CO₂. Anders ausgedrückt: In unseren Wäldern sind 35-mal die österreichischen CO₂-Emissionen eines Jahres gebunden. 

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Unser Wald: Klimaschützer & Wirtschaftsmotor

Holz hält CO₂ fest. Und ein ganzer Wirtschaftszweig sorgt dafür, dass uns der klimafreundliche Rohstoff für verschiedenste Verwendungen zur Verfügung steht. Forstbetriebe pflanzen Bäume an, pflegen den Wald und ernten das Holz. Verarbeitende Unternehmen stellen Produkte aus Holz her: von Platten und Bauteilen über Bodenbeläge und Möbel bis zu Skiern. Die Forst- und Holzwirtschaft bietet rund 300.000 Menschen in Österreich ein Einkommen. Mit einem Produktionswert von 12 Milliarden Euro werden vier Prozent des österreichischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet.

Forst & Holz erwirtschaften eine CO2-Einsparung

Anders als vergleichbare Werkstoffe hat die Bringung und Verarbeitung von Holz eine positive CO₂-Bilanz. Im Vergleich zu Minen, Hochöfen oder Brennwerken ist der Energiebedarf vernachlässigbar gering. Ein Großteil der benötigten Energie wird zudem aus Holznebenprodukten gewonnen, wodurch fossile Brennstoffe vermieden werden. Auch die Transportwege sind bei der Nutzung des regional verfügbaren Rohstoffes kurz. Holz wird von den Sägewerken und verarbeitenden Unternehmen in der Regel aus einem Umkreis von höchstens 300 Kilometern bezogen. Ab 150 Kilometern erfolgen Transporte meist nicht mehr per LKW, sondern umweltfreundlich per Bahn oder Schiff.

Durch die Prozesse in der Forst- und Holzwirtschaft wird nur ein geringer Teil des im Holz gebundenen CO2 freigesetzt. Unterm Strich stellt die Branche ihre Produkte mit einer CO₂-Ersparnis zur Verfügung.

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Holz ist genial

Was ist der CO₂-Footprint?
Der CO₂-Footprint beschreibt die Summe des verursachten CO₂ und kann für Individuen, Länder, Branchen, Unternehmen oder Produkte berechnet werden. Dabei werden die vollständigen Lebenszyklen – von Rohstoffgewinnung über Herstellung und Transporte bis zu Gebrauch und Entsorgung – erfasst.

1 Kubikmeter Holz entlastet die Atmosphäre um 1 Tonne CO₂

Der Prozess der Photosynthese durch die Bäume im Wald bewirkt, dass in einem Kubikmeter Holz Kohlenstoff aus einer Tonne CO₂ gebunden wird. Dieses CO₂ bleibt der Atmosphäre  solange erspart, bis Holz verrottet oder verbrannt wird.

C-auberformel: 250kg C/m3 Holz × 3,67kg CO2 = 917kg CO2

Holz besteht zu 50 Prozent aus Kohlenstoff (C). 1 Kubikmeter Holz wiegt im Mittel 500 Kilogramm, enthält also 250 Kilogramm C. Wenn C in CO2 umgewandelt wird (oxidiert), entstehen aus 1 Kilogramm C ca. 3,67 Kilogramm CO2. 250 Kilogramm C ergeben 917 Kilogramm CO2, also ca. 1 Tonne CO2 pro Kubikmeter Holz.
(Universität Hamburg, Arno Frühwald)

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Hightech-Baustoff mit Ökobonus

Holzbauten haben im Vergleich zu Bauten aus herkömmlichen, nicht nachwachsenden Baumaterialien einen um mehr als die Hälfte kleineren CO₂-Footprint. Und das obwohl Faktoren wie Substitutionseffekte und Nachwuchspotential noch gar nicht berücksichtigt sind. Holz ist ein elastischer, aber auch äußerst tragfähiger Baustoff, wiegt dabei jedoch nur ein Viertel des Gewichts von Beton.

Österreich hat genug Wald und Holzvorrat, um alles in Holz zu bauen

Wir haben Holz in Hülle und Fülle und weil laufend mehr Holz nachwächst als geerntet wird, bleibt das auch so. Weniger als ein Drittel des jährlichen Zuwachses würde ausreichen, um alle Hochbauten eines Jahres in Österreich in Holz zu errichten. Bauen mit Holz hat nicht nur einen erstaunlichen CO₂-Footprint, sondern punktet auch sonst in voller Länge.

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Holz ersetzt CO₂-intensive Materialien

Häuser aus Holz sind nicht nur gewaltige aus dem Wald verlagerte Kohlenstoffspeicher. Sie tragen auch dazu bei, dass an anderer Stelle weniger CO₂ entsteht. Holz ersetzt herkömmliche Baustoffe wie Ziegel oder Beton, deren Herstellung CO₂-intensiv ist, und vermeidet die dabei entstehenden Emissionen.

Gebäude aus Holz sind Baumaßnahmen für den Klimaschutz

Aus Lebenszyklusanalysen, die die Treibhausgasemissionen eines Gebäudes von Errichtung über Instandhaltung bis zu Rückbau und Entsorgung betrachten und dabei Substitutionseffekte berücksichtigen, ergibt sich, dass pro Kilogramm eingesetzem Holz 1,76 Kilogramm CO₂ eingespart werden können. Noch nicht einbezogen ist dabei das Nachwuchspotential von Holz. Während der Lebenszeit des Gebäudes wächst die im Gebäude verbrauchte Menge Holz im Wald wieder nach und entlastet die Atmosphäre parallel noch einmal von CO₂.

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Holz ist genial

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Was ist der CO₂-Footprint?

Der CO₂-Footprint ist ein Maß für die CO₂-Belastungen der Atmosphäre, die durch bestimmte Aktivitäten, Produkte oder Leistungen verursacht werden. Waldbewirtschaftung und Holzverwendung gehen mit positivem Beispiel voran und sorgen für einen kleinen Klimafußabdruck: Der Wald bindet CO₂, Waldbewirtschaftung macht den Rohstoff Holz verfügbar, Holzprodukte verlängern die CO₂-Bindung und schaffen Platz für neues Wachstum im Wald. Gleichzeitig ersetzen sie andere CO₂-emittierende Materialien.

  • Über die Kampagne

    Der CO₂-Footprint ist ein plakatives Kürzel für die gesamthaften Klimawirkungen menschlicher Aktivitäten. Er steht für knallharte Fakten, die – wie die Kampagne visualisiert – für erstaunte Gesichter sorgen.

 

C-auberformel: 250kg C/m3 Holz × 3,67kg CO2 = 917kg CO2

Holz besteht zu 50 Prozent aus Kohlenstoff (C). 1 Kubikmeter Holz wiegt im Mittel 500 Kilogramm, enthält also 250 Kilogramm C. Wenn C in CO2 umgewandelt wird (oxidiert), entstehen aus 1 Kilogramm C ca. 3,67 Kilogramm CO2. 250 Kilogramm C ergeben 917 Kilogramm CO2, also ca. 1 Tonne CO2 pro Kubikmeter Holz.
(Universität Hamburg, Arno Frühwald)