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Viel Fläche für Vielfalt
Von hohen alpinen Lagen über Auwälder bis in die trockene pannonische Tiefebene

Die Fichte, der wichtigste Ertragsbaum, wächst auf 34,6% oder 255.000 Hektar der niederösterreichischen Waldfläche. Obwohl die prozentualen Anteile in fast allen anderen Bundesländern höher sind, verfügt Niederösterreich immer noch über flächenmäßig das drittgröße Vorkommen dieses Nadelbaumes nach der Steiermark und Kärnten.

Auch andere Nadelbäume, die bevorzugt in hohen Lagen gedeihen, wie die Tanne und die Lärche, nehmen in anderen Bundesländern mit überwiegend alpiner Prägung sowohl einen höheren Anteil, als auch mehr Fläche ein.

Mit der Rotbuche auf 114.000 Hektar und 15,5% Anteil am Wald hat in Niederösterreich ein Laubbaum die zweitgrößte Bedeutung nach der Fichte. Und nur in Oberösterreich ist dieses Hartlaub mit 17,8% Waldanteil, aber auf nur 79.000 ha, noch häufiger.

Ähnlich sieht es bei der Weißkiefer, dem dritthäufigsten Baum unter der Enns, aus: Die in Österreich weitaus größte Fläche, nämlich 47.000 ha, liegen in Niederösterreich. Das ergibt hier einen Anteil von 6,4%, während im Burgenland 16,8% der Waldfläche von dieser Spezies bedeckt wird.

Auch der in Niederösterreich zweitwichtigste Laubbaum, die dauerhafte Eiche, nimmt mit 29.000 die weitaus größte Fläche hier ein, kommt aber in Wien und dem Burgenland anteilsmäßig häufiger vor.

Die lokale Besonderheit hier ist die Schwarzkiefer: Sie gedeiht auf immerhin noch 17.000 ha oder 2,4% der Landes-Waldfläche fast ausschließlich im Südosten Niederösterreichs.

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