Wäre das Ding kein Möbel, würde es sich auch wunderbar als Spielklötzchen eignen. Doch der Entwurf des Architekten und Designers Reinier de Jong ist auch ohne Spielfunktion ein Multitalent. Das als Couchtisch gedachte Objekt ist eine unheimlich gute Begegnung der dritten Art, genauer gesagt Begegnung mit der dritten Dimension. Im Prinzip ist der »rek coffe table« ein einfacher Quader, doch sein Innenleben hat’s in sich. Das Tischchen wächst nämlich in verschiedene Richtungen, indem man die ihm innewohnenden Paneele nach vorn oder auf die Seite zieht. Dadurch bietet de Jongs gutes Stück immer mehr Platz. Eingebaute Stopp-mechanismen verhindern, dass die beweglichen Teile zu weit bewegt werden und das Ding ins Schwanken kommt. De Jong, der sich schon einen Namen mit dem »rek«-Bücherregal machte, bietet das kantige Stück mit weißer Oberfläche in Eiche, Birke und Buche an. Zieht man es ganz aus, bringt es das Tischchen auf eine Länge bzw. Breite von 170 cm.